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Webinar: Wie Familien mit geringem Einkommen Innovationen mitgestalten können

Das LIV_IN-Projekt lädt Interessierte aus allen Bereichen zu einem Webinar im April ein:

Wie können Familien mit geringem Einkommen Innovationen mitgestalten?

Webinar am 28. April 2021, 15 Uhr MESZ

Anhand von zwei Fallbeispielen wird diskutiert, wie Co-Creation und Design Thinking mit Expert*innen und Bürger*innen funktioniert und warum es sich lohnt, inklusive Innovationen mit Familien mit geringem Einkommen in Betracht zu ziehen.

Weitere spannende Themen des Webinars:

Arbeitspapier zur Wahrnehmung von Wasserstoff in Deutschland erschienen

Wasserstoff soll eine zentrale Rolle bei der Weiterentwicklung und Vollendung der Energiewende spielen. Doch welche Einstellung haben die Bürger*innen zu dieser Technologie? In einer Metastudie im Rahmen des Reallabors H2-Wyhlen hat DIALOGIK repräsentative Umfragen zur Wahrnehmung von Wasserstoff in Deutschland vergleichend ausgewertet. Im Ergebnis zeigt sich eine große Offenheit gegenüber Wasserstoff, der von den Bürger*innen als umwelt- und klimafreundliche Energie mit einem geringen Risikopotenzial eingeschätzt wird.

Publikation zu Risikokommunikation und Umgang mit Multi-Risiken erschienen

Der kürzlich erschienene Zeitschriftenaufsatz “Participatory Assessment of Multi Risks in Urban Regions – The Case of Critical Infrastructures in Metropolitan Lima” beschreibt am Beispiel der Metropolregion Lima, Peru, einen partizipativen Ansatz zum Umgang mit Multi-Risiken. Die Mitautoren Christian D. León und Gisela Wachinger von DIALOGIK gehen dabei insbesondere der Frage nach, was die Barrieren in der Stakeholder-Kommunikation sind.

GAIA Masters Student Paper Award wieder mit Unterstützung von DIALOGIK durchgeführt

Das Ergebnis des GAIA Masters Student Paper Award 2021 ist nun bekannt gegeben worden. Die internationale Zeitschrift GAIA – Ecological Perspectives for Science and Society ruft jährlich Masterstudierende auf, ihre Ergebnisse aus forschungsbasierten Kursen oder Masterarbeiten im Bereich der transdisziplinären Umwelt- und Nachhaltigkeitswissenschaften einzureichen. Der 2021 Award wurde mit Unterstützung u.a. von DIALOGIK durchgeführt.

Risikokommunikation – Welche Barrieren treten in der Kommunikation zwischen Stakeholdern auf?

Am 18. Februar 2021 moderierte DIALOGIK das zweite Treffen des virtuellen Dialogprozesses mit 50 Teilnehmenden aus Peru, welches im Rahmen des RIESGOS-Projekts stattgefunden hat. Stakeholder aus dem Bereich Risikomanagement arbeiteten gemeinsam an Lösungen zur Überwindung von Barrieren in der Risikokommunikation.

HIDALGO stellt Studien vor: „Globale Herausforderungen mit Hilfe von Hochleistungsrechnern meistern“

Eine Gruppe von Wissenschaftlern des EU-finanzierten Projekts HIDALGO organisierte einen Workshop, um dringende Themen wie die Ausbreitung von Krankheiten (COVID-19), Klimawandel, Luftverschmutzung, Flucht und Vertreibung sowie falsche und irreführende Informationen auf Twitter und anderen Kanälen zu erörtern.

Neues Projekt: Reallabor H2-Wyhlen – Grüner Wasserstoff für die Energiewende

Mit erneuerbarer Energie erzeugter Wasserstoff (H2) ist eine Schlüsseltechnologie für eine CO2-arme Bereitstellung von Strom, Wärme und Mobilität. Noch allerdings sind viele technische, ökonomische und soziale Herausforderungen zu lösen, damit grüner Wasserstoff zu einer tragenden Säule eines regenerativen Energiesystems werden kann. Mit dem Projekt H2-Wyhlen startet am 1. Januar 2021 ein „Reallabor der Energiewende“ mit dem Ziel, ein wirtschaftliches Gesamtkonzept für die Verwendung von grünem Wasserstoff zu entwickeln.

Forschungsprojekt Bürgerdialog Kernenergie (1974-1983) – „Lehren aus der Vergangenheit“

Im Sommer 2020 startete ein neues Forschungsprojekt mit Beteiligung von DIALOGIK, das mit dem Titel „Bürgerdialog Kernenergie (1974 bis 1983)" auf historische Arbeit hindeutet. Die drei Partner – IZT Berlin, das Gorleben Archiv e.V. und DIALOGIK – bereiten den damaligen Prozess der Bürgerbeteiligung umfassend auf, um Erkenntnisse für das gegenwärtige Standortauswahlverfahren für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle abzuleiten.

Arbeitspapiere zu nachhaltiger Mobilität im Ruhrgebiet erschienen

Wie hoch ist die Anzahl der Wege, die Bürger*innen im Verlauf einer Woche zurückgelegen? Für welche Zwecke sind sie dabei unterwegs? Und welche Verkehrsmittel nutzen sie dafür? Zu diesen und weiteren Dimensionen ihrer Mobilität haben über 70 Bewohner*innen von Oberhausen, Essen/Bottrop, Recklinghausen/Castrop-Rauxel und Dortmund ein Wegetagebuch geführt. Auf diese Weise konnten Daten zu 2.125 Einzelwegen erfasst werden.

NEMO-Abschlussveranstaltung: Das Ruhrgebiet neu bewegen

Das Jahrhundertprojekt Emscherumbau zeigt im Ruhrgebiet schon lange Wirkung: Die Natur kehrt in die urbanen Gebiete zurück, Freizeitwege erschließen die Wasserläufe, das nördliche Ruhrgebiet rückt als lebenswerte Region wieder in den Fokus. Was bedeutet dies langfristig für die Entwicklung der Region? Und wie lässt sich diese Dynamik in den kommenden Jahren erfolgreich für eine Mobilitätswende nutzen?

Virtueller Stakeholder Dialogprozess zur Kommunikation von Multirisiken in Peru gestartet

Die Metropolregion Lima in Peru ist vielen Naturgefahren, wie Tsunamis, Erdbeben und Hangrutschungen, ausgesetzt. Meist treten diese nicht isoliert, sondern mit komplexen Interaktionen und entsprechenden Folgewirkungen (Domino- oder Kaskadeneffekte) für Gebäude, Infrastruktur und Bevölkerung auf. Im Risikomanagement ist die Betrachtung von Multirisiken daher besonders wichtig.

Neu: Sammelband „Bioökonomie nachhaltig gestalten“

Die Bioökonomie als Transformationskonzept in Richtung Nachhaltigkeit hat in Wissenschaft und Politik eine zentrale Bedeutung erlangt. Sie gilt als wichtiger Baustein für den Umbau moderner Gesellschaften zugunsten einer auf regenerativen Ressourcen basierenden Kreislaufwirtschaft. Der vorliegende Sammelband greift die politische und wissenschaftliche Einbettung der Bioökonomie auf und stellt die Schnittstelle von Zukunftsgestaltung und Nachhaltigkeitsgestaltung in das Zentrum.

Ein Online-Fragebogen zur Angebotsverbesserung von HiDALGO ist jetzt verfügbar

HiDALGO ist ein Exzellenzzentrum zum Thema globale Herausforderungen, das von der Europäischen Kommission gefördert wird. Die Projektpartner entwickeln neue Methoden, Algorithmen und Software für Höchstleistungsrechnen, Höchstleistungsdatenanalyse und künstliche Intelligenz, um komplexe Prozesse, die in Verbindung mit globalen Herausforderungen auftreten, präzise modellieren und simulieren zu können.

Das Dienstleistungsangebot des EU Projekts HiDALGO über globale Herausforderungen ist online

HiDALGO ist ein Exzellenzzentrum zum Thema globale Herausforderungen, das von der Europäischen Kommission gefördert wird. Die Projektpartner entwickeln neue Methoden, Algorithmen und Software für Höchstleistungsrechnen, Höchstleistungsdatenanalyse und künstliche Intelligenz, um komplexe Prozesse, die in Verbindung mit globalen Herausforderungen auftreten, präzise modellieren und simulieren zu können.

Neues Projekt entwickelt eine Langzeit-Risikokommunikation in der COVID-19-Krise

Das Projekt untersucht den Zusammenhang zwischen Risikowahrnehmung und an die COVID-19 Krise angepassten Verhaltensänderungen. Junge Erwachsene zwischen 18 und 30 Jahren und ältere Menschen zwischen 50 und 70 Jahren werden in einem Onlinesurvey und in Fokusgruppen befragt. Die Risikokommunikation soll besonders die Bedürfnisse dieser zwei Gruppen berücksichtigen.

Neues Buch: "Kommunale Planung: Bürger erfolgreich beteiligen" ist erschienen

„Aus der Praxis für die Praxis“. So könnte (laut dem Vorwort von Professor Roland Fritz) die Unterzeile des vorliegenden Werkes heißen, kommen darin doch – neben ausgewiesenen Experten von Beteiligungsverfahren - auch kommunale Praktiker zu Wort, die sich mit ihren Erfahrungen an diejenigen wenden wollen, die tagtäglich mit der Umsetzung von Planungs- und Genehmigungsverfahren befasst sind.

Positionspapier für eine stärkere Einbindung von RRI in Horizont Europa

Führende Forscher*innen und Praktiker*innen im Bereich Responsible Research and Innovation (RRI) diskutierten auf der „Pathways to Transformation“-Konferenz im Juni 2019 gemeinsam mit Vertreter*innen von Politik und Stakeholder-Organisationen den aktuellen Stand und Zukunftsperspektiven für RRI. Auf der Konferenz äußerten viele Beteiligte die Sorge über eine ungewisse Zukunft von RRI auf EU-Ebene. Zahlreiche EU-geförderte RRI-Projekte, darunter das von DIALOGIK koordinierte PROSO-Projekt, unterschrieben in Folge davon eine gemeinsame Erklärung.